Leistungsfähigere Maschinen. Produktivere Arbeit.
Wir bringen Wahrnehmung und KI in die industrielle Robotik. Von der Prüfung wechselnder Bauteile bis zur Unterstützung eines Produktionsschritts verbinden wir Intelligenz mit der Fertigungszelle.

Die Perspektive
Automatisierung für eine Welt voller Varianten.
Feste Abläufe funktionieren, bis Material, Produkt oder Kontext wechseln. KI kann helfen, diese Unterschiede einzuordnen. Welf verbindet Wahrnehmung, Produktionswissen und die konkrete Aufgabe an der Linie.
Prüfablauf / Beispiel
Vom Kamerabild zum prüfbaren Befund.
Ein möglicher Ablauf für eine einzelne Prüfstation. Zuerst muss die Zuverlässigkeit unter realen Produktionsbedingungen belegt werden.
Kontext erfassen
Das Bild mit Bauteil-ID, Revision, Kameraeinstellung und Station verbinden. Auch ein richtiger Befund ist wertlos, wenn er dem falschen Teil zugeordnet wird.
Befund vorbereiten
Den vermuteten Defekt lokalisieren und das zugehörige Prüfkriterium anfügen. Unbekannte Teile und unsichere Bilder zur Prüfung weitergeben, statt eine Entscheidung zu erzwingen.
Ergebnis zurückführen
Die Qualitätssicherung entscheidet über markierte Fälle. Die freigegebene Bewertung im Qualitätssystem erfassen und die zugehörigen Belege erhalten.
Ein genauerer Blick
Was hinter der Umsetzung steckt.
Vertiefen Sie die Fragen, die für Ihr Vorhaben wichtig sind.
Wo bremst Vielfalt
die Linie?
Visuelle Prüfung
Bauteile anhand definierter Fehlerklassen prüfen. Bild, Variante und Prüfkriterium bleiben beim Ergebnis, damit die Qualitätssicherung unsichere Befunde und Fehlalarme untersuchen kann.
Unterstützung für Bediener
Rüstanweisungen, Werkzeugdaten und freigegebene Prüfungen passend zu Maschine und Bauteilrevision bereitstellen. Bei unklarer Zuordnung fragt das System nach.
Unterstützung robotischer Aufgaben
Wahrnehmung oder Planung für einen begrenzten Vorgang in der Zelle bewerten. Bauteile, Positionen und Umgebungsbedingungen testen, bevor Befehle an die Automatisierung gelangen.
In das Sicherheitskonzept
der Zelle einfügen.
Bildverarbeitung und Sprachmodelle ersetzen keine Sicherheitsfunktionen. Ihre Automatisierungsspezialisten definieren erlaubte Befehle, Verriegelungen und sichere Zustände. Änderungen an Maschinen benötigen die entsprechende technische Bewertung.
Bedingungen testen
Lichtwechsel, Reflexionen, Verdeckung, neue Oberflächen und Kamerabewegung gehören in die Fallauswahl. Ergebnisse nach Fehlerklasse und Bauteilvariante prüfen.
Unterbrechungen planen
Festlegen, was bei Kameraausfall, Netzverlust oder Bedienereingriff passiert. Ein Neustart darf eine bereits ausgeführte physische Aktion nicht wiederholen.
Den Handlungsspielraum festlegen.
| Stufe | Erlaubte Funktion | Benötigter Nachweis |
|---|---|---|
| Beobachten | Parallel zum bestehenden Prüfverfahren mitlaufen. | Vergleichbare Fälle, markierte Defekte und Abgleich mit der bisherigen Methode. |
| Unterstützen | Befunde zur Entscheidung durch Bediener anzeigen. | Brauchbare Erläuterungen, vertretbarer Prüfaufwand und zuverlässige Weiterleitung unsicherer Fälle. |
| Begrenzt handeln | Ausdrücklich erlaubte Aktionen über die vereinbarte Steuerung auslösen. | Zellenspezifische Abnahme, geprüfte Wiederherstellung und Freigabe durch die verantwortlichen Ingenieure. |
Vor einem Robotikprojekt.
Brauchen wir neue Hardware?
Nicht unbedingt. Zuerst prüfen wir Kameraabdeckung, Steuerungsschnittstellen, Taktzeit und den bestehenden Prüfablauf. Zusätzliche Sensorik oder Rechenleistung kommt dort infrage, wo die Aufgabe sie erfordert.
Was gehört in die erste Bewertung?
Repräsentative Gut- und Schlechtteile, seltene Fehler und normale Veränderungen im Produktionsalltag. Übersehene Defekte und falsche Ausschussmeldungen getrennt erfassen, ergänzt um Taktzeit und manuell geprüfte Fälle.
Was brauchen Sie für das erste Gespräch?
Prüfplan, Beispielbilder oder Bauteile, Zellenaufbau, verfügbare Schnittstellen und eine verantwortliche Person aus Qualität oder Automatisierung. Teilen Sie nur Informationen, die Sie weitergeben dürfen.
Intelligenz in die Fertigung bringen.
Bringen Sie das Bauteil, das Prüfkriterium und die schwierigen Varianten mit. Beginnen wir mit einer Aufgabe, deren Ergebnis sich prüfen lässt.
Gespräch beginnen